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Kindergesundheit: Bessere Unterstützung für Familien statt Zwangsuntersuchung

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Kindergesundheit: Bessere Unterstützung für Familien statt Zwangsuntersuchung (Gesundheit)

Kindergesundheit: Bessere Unterstützung für Familien statt Zwangsuntersuchung

Kindergesundheit: Bessere Unterstützung für Familien statt Zwangsuntersuchung

Kindergesundheit: Bessere Unterstützung für Familien statt Zwangsuntersuchung


AG Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Kindergesundheit: Bessere Unterstuetzung fuer Familien statt Zwangsuntersuchung

15. Maerz 2006 - Zu den Ergebnissen des heutigen Expertengespraechs der SPD-Bundestagsfraktion, 'Auf den Anfang kommt es an – Gesundes Aufwachsen von Kindern', erklaeren die gesundheitspolitische Sprecherin des SPD-Bundestagsfraktion, Carola Reimann und die Sprecherin der Arbeitsgruppe Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Christel Humme:

Die ueberwiegende Mehrheit der Expertinnen und Experten unterstuetzt unsere Position: Eine Verpflichtung zur Teilnahme an Kinderuntersuchungen ist ebenso wenig sinnvoll wie eine Strafandrohung bei verpasster Teilnahme. Es geht um das Recht der Kinder, die Angebote zur gesundheitlichen Frueherkennung wahrzunehmen, und nicht um Mittel, 'schlechte' Eltern ausfindig zu machen.

Wir sollten deshalb darueber nachdenken, wie die Inanspruchnahme an den Kinderuntersuchungen ohne gesetzlichen Zwang erhoeht werden kann, insbesondere von der U7 (im dritten Lebensjahr) bis zur U9 (im sechsten Lebensjahr) und zur J1 (zwischen dem 12. Und 14. Lebensjahr). Drei erfolgreiche Modellprojekte stellten heute ihre Konzepte den SPD-Abgeordneten vor. So konnte beispielsweise im Kreis Mettmann die Teilnahme an den Untersuchungen auf 95 Prozent erhoeht werden.

Unser Ziel muss es sein, Risikofamilien fruehzeitig zu identifizieren und niedrigschwellige Hilfen anzubieten. Die Kinderuntersuchungen koennen dazu einen Beitrag leisten. Von zentraler Bedeutung ist jedoch eine funktionierende Zusammenarbeit aller wichtigen Beteiligten vor Ort. Zusammenarbeiten muessen zum Beispiel Jugend- und Sozialaemter, Kindergaerten und Schulen, oeffentlicher Gesundheitsdienst, niedergelassene Aerzte und Hebammen. Die Bundesregierung unterstuetzt die bessere Kooperation, indem ueberprueft wird, ob eine gegenseitige Information ohne Verletzung des Datenschutzes moeglich ist.

Grosse Verantwortung tragen in diesem Zusammenhang die Laender und die Kommunen, in deren Verantwortungsbereich es steht, ausreichende Mittel fuer den oeffentlichen Gesundheitsdienst und Angebote der Jugend- und Sozialaemter bereitzustellen.



2006 SPD-Bundestagsfraktion - Internet: http://www.spdfraktion.de
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Kategorie
Gesundheit
Lokaler Bezug des Artikels
Deutschland
Mettmann (Nordrhein-Westfalen) Informationen zu Mettmann
Urheber des Artikels
SPD
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