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Fakten gegen Vorurteile - 
Unterhaltungsautomatenwirtschaft präsentiert Sozialkonzept (Politik und Gesellschaft)

Fakten gegen Vorurteile - Unterhaltungsautomatenwirtschaft präsentiert Sozialkonzept

Fakten gegen Vorurteile - Unterhaltungsautomatenwirtschaft präsentiert Sozialkonzept

Berlin (ots) - Die gewerbliche Unterhaltungsautomatenwirtschaft
bekennt sich zu ihrer sozialen und gesellschaftlichen Verantwortung.
Transparenz, Glaubwürdigkeit und der gesellschaftliche Dialog stehen
im Fokus. Ein wichtiger Schritt: eine Bestandsaufnahme im Rahmen
eines Sozialkonzepts für das gewerbliche Spiel in Spielhallen und
Gaststätten. Das Sozialkonzept wurde auf Bitten der Spitzenverbände
der deutschen Unterhaltungsautomatenwirtschaft von einem unabhängigen
und fachkompetenten Beirat erarbeitet.

"Das Sozialkonzept soll einen Beitrag leisten, die vielfach durch
Vorurteile bestimmte Diskussion über das Glücks- und Gewinnspiel in
Deutschland zu versachlichen", erklärte der Vorsitzende des Beirats,
Min. a.D. Prof. Georg-Berndt Oschatz. Der Bereich der gewerblichen
Unterhaltungsautomatenwirtschaft wird in dem Bericht des Beirates,
der in das Sozialkonzept eingeflossen ist, verständlich beschrieben.

Zentrales Element des Sozialkonzepts ist die konsequente
Branchenstrategie zur Umsetzung gesellschaftlicher Verantwortung. Im
Sinne der Grundsätze der Nachhaltigkeitsberichterstattung stehen die
Begriffe Wahrheit, Wesentlichkeit, Klarheit und öffentlicher Zugang
zu Informationen im Mittelpunkt der Arbeit. Hinzu treten Stetigkeit
und Vergleichbarkeit.

Das Sozialkonzept schließt eine Beschreibung der Positionierung
der Unterhaltungsautomatenbranche am Markt, einen
Rechenschaftsbericht über Arbeits- und Ausbildungsplätze sowie die
Beschreibung von Produkten und Dienstleistungen ein.

Zu dem unabhängigen und fachkompetenten Beirat gehören neben Min.
a.D. Prof. Oschatz drei weitere Mitglieder:

- Elke Monssen-Engberding, Vorsitzende der Bundesprüfstelle für
jugendgefährdende Medien (BPjM), Bonn

- Prof. Dr. Dr. h.c. Joachim H. Knoll, renommierter
Erwachsenenbildner und vormals Leiter des Lehrstuhles für
Erwachsenenbildung an der Ruhr Universität Bochum und

- Joachim Opahle, Erzbischöfliches Ordinariat, Berlin.

"Auch negative externe Effekte, d.h. konkret die Gefahr
problematischen und pathologischen Spielverhaltens, werden beleuchtet
und die zur Prävention ergriffenen Maßnahmen dargestellt", so Prof.
Dr. Dr. h.c. Knoll. In diesem Zusammenhang hebt Joachim Opahle den
"Dreiklang" von (1) verantworteter Freiheit eines jeden Bürgers, (2)
einer staatlichen Rahmengesetzgebung, deren Einhaltung auch
kontrolliert wird, sowie (3) eines verantwortungsvollen Handelns der
jeweiligen Wirtschaftskreise hervor. Befriedigt zeigt sich der Beirat
darüber, dass nach vorliegenden Informationen Jugendschutzverstöße in
gewerblichen Spielhallen kein bedeutsames Problem darstellen. Dies
wurde zum Beispiel im Januar 2010 in der Beantwortung einer Anfrage
einer Abgeordneten des Berliner Abgeordnetenhauses durch den Berliner
Senat feststellt. Frau Monssen-Engberding bestätigt dies auf der
Grundlage von Erfahrungen der Arbeit der Bundesprüfstelle für
jugendgefährdende Medien und verweist auch auf den
Evaluierungsbericht des Hans-Bredow-Instituts zur Analyse des
Jugendmedienschutzsystems.

Der Vorsitzende des Verbandes der deutschen Automatenindustrie
e.V. (VDAI), Uwe Christiansen, sowie der Präsident des
Bundesverbandes Automatenunternehmer e.V. (BA), Andy Meindl, danken
den Beiratsmitgliedern für ihre intensive und kritische Arbeit.
"Andere Branchen reden über Corporate Social Responsibility und über
Nachhaltigkeit im Wirtschaftsleben - wir praktizieren dies!", so die
Verbandsvorsitzenden. Der Präsident des BA betont: "Die gewerbliche
Unterhaltungsautomatenwirtschaft steht zu ihrer sozialen und
gesellschaftlichen Verantwortung. Spielerschutz und Prävention dürfen
keine Worthülsen sein. Das Gleiche gilt für das unternehmerische
Engagement für die Berufsausbildung sowie für die Auszeichnung
vorbildlicher Spielstätten".

Aktuell werden von Automatenaufstellunternehmern niederschwellige
Hilfs- und Beratungsangebote erprobt, um exzessiven Spielern
unkompliziert und schon vor Ort helfen zu können. Wenn nötig und
gewünscht, werden den betroffenen Spielgästen qualifizierte
Beratungen angeboten. "Dies ist" - so Uwe Christiansen - "ein
wesentlicher Unterschied zu Spielbanken, wo exzessive Spieler
gesperrt werden, ohne eine persönliche Hilfe zu erhalten."

Das Sozialkonzept ist als Download elektronisch verfügbar unter
www.vdai.de (Stichwort: Aktuelle Informationen)
www.baberlin.de
www.forum-europa.de
www.awi-info.de
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