Protestaktion in Stockholm gegen den Braunkohletagebau von Vattenfall - Energie und Umwelt - EURIP News

Protestaktion in Stockholm gegen den Braunkohletag... 

 
 
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Protestaktion in Stockholm gegen den Braunkohletag...

Protestaktion in Stockholm gegen den Braunkohletag...

Beitrag aus dem Bereich Energie und Umwelt vom 2005-10-13 05:00:05
Protestaktion in Stockholm gegen den Braunkohletagebau von Vattenfall
 
Protestaktion in Stockholm gegen den Braunkohletagebau von Vattenfall Internationale Unterstützung für Baumbesetzer von ROBIN WOOD in Lacoma Lacoma, 12. Oktober 2005 - UmweltaktivistInnen aus Deutschland, Norwegen und Schweden haben heute Mittag gemein­sam vor der Vattenfall-Zentrale in der Stockholmer Innenstadt gegen den Braunkohletagebau des schwedischen Energiekonzerns protestiert. Die UmweltschützerInnen verteilten Info-Mate­rial an die PassantInnen und ent­rollten ein Transparent mit der [...]
 
Protestaktion in Stockholm gegen den Braunkohletagebau von Vattenfall


Protestaktion in Stockholm gegen den Braunkohletagebau von Vattenfall Internationale Unterstützung für Baumbesetzer von ROBIN WOOD in Lacoma Lacoma, 12. Oktober 2005 - UmweltaktivistInnen aus Deutschland, Norwegen und Schweden haben heute Mittag gemein­sam vor der Vattenfall-Zentrale in der Stockholmer Innenstadt gegen den Braunkohletagebau des schwedischen Energiekonzerns protestiert. Die UmweltschützerInnen verteilten Info-Mate­rial an die PassantInnen und ent­rollten ein Transparent mit der Aufschrift: Vattenfall: ersätt brunkolen! (Vat­tenfall – weg von der Braunkohle!). Sie unterstützen mit ihrer Aktion zwei Män­ner und eine Frau der Umweltorganisation ROBIN WOOD, die seit dem 6. Oktober in dem Landschafts­schutzgebiet 'Lacomaer Teichlandschaft' bei Cottbus in Brandenburg drei Bäume besetzt ha­ben. Die Bäume sollen fallen, damit dort Braun­kohle abgebaggert werden kann. Vat­tenfall hat bereits mit ersten Arbeiten zur Entwässerung der einzigartigen Teichlandschaft be­gonnen, obwohl sie im Jahr 2003 als europäisches Natura 2000-Schutzgebiet eingestuft wor­den ist. In solchen Gebieten muss die biologische Vielfalt durch Schutz, Pflege und Entwick­lung der dor­tigen Lebensräume sowie der Tier- und Pflanzenarten erhalten blei­ben. 'Wir fordern Vattenfall auf, die Arbeiten in der Lacomaer Teichlandschaft sofort zu beenden und auf eine klimafreundliche Energiepolitik auch in Deutschland umzusteigen', sagt der deutsche ROBIN WOOD-Akti­vist Björn Fröhlich in Stockholm. Die BaumbesetzerInnen in Lacoma erfahren auch aus der Region viel Unterstützung. Die GRÜNE LIGA Brandenburg erklärte sich solidarisch mit den ROBIN WOOD-AktivistInnen. Der Naturschutzver­band prüft derzeit rechtli­che Schritte gegen die vom Landesum­weltamt Brandenburg erteilte Geneh­migung für den Bau von Entwäs­se­rungsleitungen in der Nähe der La­comaer Teiche. Derweil können die Baum­besetzerInnen von ihren Plattfor­men bereits in etwa 30 Meter Entfer­nung die Bauarbeiten an einer Trasse durch das Gebiet beobachten. Für Vattenfall ist die Naturzerstörung ein gutes Geschäft. Insbesondere die ostdeutschen Braun­kohlekraft­werke tragen erheblich zum Konzerngewinn bei. Jahr für Jahr konnte der schwedische Kon­zern seinen Um­satz in Deutschland steigern. Im ersten Quartal dieses Jahres betrug er bereits 2,3 Milliar­den Euro gegen­über zwei Milliarden im Vorjahreszeitraum. Das operative Ergebnis stieg von 296 auf 470 Millionen Euro. Ein großer Teil der Gewinne, die über Dividendenausschüttungen im schwedischen Staats­haushalt landen, stammt aus dem Stromgeschäft. Obwohl sich die Kosten zur Produktion einer Kilowattstunde Strom aus Braunkohle nicht erhöht haben, er­höhte Vattenfall die Strompreise für die HEW- und Bewag-KundInnen Anfang 2005 um je­weils zirka 5 Pro­zent. Hinzu kommen für die deutschen SteuerzahlerInnen die Kosten für die Beseiti­gung der Umweltschä­den, die durch die Verstromung der Braunkohle verursacht werden. ROBIN WOOD fordert Vattenfall auf, die Bauarbeiten im Landschaftsschutzgebiet sofort einzu­stellen. Au­ßerdem soll Vattenfall nicht mehr auf den Klimakiller Nr. 1, die Braunkohle, setzen, sondern auf Gas und erneuerbare Energien. Kontakt: Vor Ort in Lacoma, Hanna Poddig, 0160 / 96 34 72 27Vor Ort in Stockholm, Björn Fröhlich, Tel. 0046 / 73 99 38 323Ute Bertrand, Pressesprecherin, Tel. 040 / 380 892 22, presse@robinwood.de http://www.robinwood.de/energie
 
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Kategorie:Energie und Umwelt
Sprache/Land: Deutschland
Stadt:Cottbus
Autor:ROBIN WOOD pressrelations
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