
Diabetes - Telemedizin ermöglicht Milliardeneinsp...
Beitrag aus dem Bereich Gesundheit vom 2006-01-06 14:03:14
Diabetes - Telemedizin ermöglicht Milliardeneinsparungen im Gesundheitswesen
Diabetes - Telemedizin ermöglicht Milliardeneinsparungen im Gesundheitswesen Wirtschaftswissenschaftler der Universität Greifswald haben in enger Kooperation mit anderen Instituten, wie dem Institut für Diabetes 'Gerhardt Katsch' in Karlsburg (IDK), zwei Jahre lang geforscht, welche Kostenersparnis durch eine telematikbasierte Überwachung und Blutzuckereinstellung von chronisch zuckerkranken Patienten zu erwarten ist. Dazu wurden Analysewerte von telemedizinisch kontrollierten Diabetikern und e [...]
Diabetes - Telemedizin ermöglicht Milliardeneinsparungen im Gesundheitswesen
Diabetes - Telemedizin ermöglicht Milliardeneinsparungen im Gesundheitswesen Wirtschaftswissenschaftler der Universität Greifswald haben in enger Kooperation mit anderen Instituten, wie dem Institut für Diabetes 'Gerhardt Katsch' in Karlsburg (IDK), zwei Jahre lang geforscht, welche Kostenersparnis durch eine telematikbasierte Überwachung und Blutzuckereinstellung von chronisch zuckerkranken Patienten zu erwarten ist. Dazu wurden Analysewerte von telemedizinisch kontrollierten Diabetikern und eine für derartige Fragestellungen entwickelte Simulationssoftware der Firma IMOR hinzugezogen. Ergebnis der Untersuchungen: Über einen Betrachtungszeitraum von 10 Jahren lassen sich rund 4,3 Mrd. durch die Gesetzlichen Krankenversicherungen einsparen, wenn es mit Hilfe der Telemedizin gelingt, die für das Jahr 2010 prognostizierten zusätzlichen 5 Millionen Diabetiker von Krankheitsbeginn an leitliniengerecht einzustellen. Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) ist eine der bedeutendsten Volks- und Wohlstandskrankheiten unserer Gesellschaft, an der bundesweit etwa vier bis sechs Millionen Menschen leiden. Prognosen gehen davon aus, dass sich die Anzahl der Erkrankten ohne eine Verstärkung der Präventionsarbeit und eine gesündere Ernährung in den kommenden Jahren explosionsartig ausbreiten wird. Um eine erfolgreiche Kontrolle der Zuckerkrankheit zu gewährleisten und diabetische Spätfolgen vorzubeugen oder zu verhindern, ist in der so genannten sekundärpräventiven Phase eine entsprechende kontinuierliche Zuckereinstellung und Zuckerkontrolle der betroffenen Patienten notwendig. Als Grundlage für die am Lehrstuhl von Prof. Dr. Manfred Jürgen Matschke vorgenommene Evaluation der telematikbasierten Blutzuckereinstellung von Diabetes-Patienten dienten Annahmen bezüglich der medizinischen Wirksamkeit des durch das IDK konzipierten Therapieregimes. Mit Hilfe einer durch das Institut entwickelten Software des Diabetes Service Center Karlsburg ist es möglich, das zu erwartende auftretende Blutzuckertagesprofil eines Diabetespatienten auf der Basis seiner individuellen Stoffwechselsituation in Abhängigkeit unterschiedlicher therapeutischer Maßnahmen und körperlicher Aktivitäten nachzuahmen. Unmittelbar daraus können die gesundheitsökonomischen Folgen von regelmäßiger Therapieüberwachung errechnet werden. Die ökonomischen Konsequenzen wurden mit Hilfe einer über zehn Jahre simulierten Untersuchung auf Basis von medizinischen Langzeitstudien ermittelt. Ein Schwerpunkt lag in der Ermittlung der durch eine laufende Blutzuckereinstellung bedingten Ausgabenersparnisse aus Sicht der Gesetzlichen Krankenversicherung in Abhängigkeit des therapeutischen Erfolgs. >> Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie im eJournal MEDIZIN ASPEKTE unter der URL http://www.medizin-aspekte.de/1005/beruf_recht_finanzen/diabetes_telemedizin.html Zusätzliche Informationen aus der Welt der Gesundheit und Medizin bietet die aktuelle Ausgabe des eMagazins MEDIZIN ASPEKTE, das kostenlos unter www.medizin-aspekte.de zu erreichen ist. AnsprechpartnerDr. J. WolffRedaktion MEDIZIN ASPEKTETel.: 06241 - 9 55 421www.medizin-aspekte.de redaktion@medizin-aspekte.de
 | Details zum Artikel | |
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| Kategorie: | Gesundheit |
| Sprache/Land: | Deutschland |
| Stadt: | Reichen Bodensee |
| Autor: | Priv. Inst. f. Medizin & Gesundheitspflege pressrelations |
| Webseite: | Link |
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