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Die Pflege braucht einen fairen Wettbewerb

Die Pflege braucht einen fairen Wettbewerb

Beitrag aus dem Bereich Wirtschaft vom 2006-01-06 13:50:07
Die Pflege braucht einen fairen Wettbewerb
 
Die Pflege braucht einen fairen Wettbewerb VDAB fordert künftige Bundesregierung zur grundlegenden Erneuerung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für Pflegeunternehmen auf 'Wir appellieren an die sich neu konstituierende Regierung, die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für Pflege- und Behinderteneinrichtungen grundlegend zu erneuern', betont Michael Schulz, Bundesgeschäftsführer des Verbandes Deutscher Alten- und Behindertenhilfe e.V. (VDAB), anlässlich der Vorstellung der VDAB-Reformvorsch [...]
 
Die Pflege braucht einen fairen Wettbewerb


Die Pflege braucht einen fairen Wettbewerb VDAB fordert künftige Bundesregierung zur grundlegenden Erneuerung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für Pflegeunternehmen auf 'Wir appellieren an die sich neu konstituierende Regierung, die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für Pflege- und Behinderteneinrichtungen grundlegend zu erneuern', betont Michael Schulz, Bundesgeschäftsführer des Verbandes Deutscher Alten- und Behindertenhilfe e.V. (VDAB), anlässlich der Vorstellung der VDAB-Reformvorschläge 2005 und deren Übersendung an die CDU/CSU-Fraktionsvorsitzende Dr. Angela Merkel. 'Die Pflegebranche gehört aus den Fesseln unnötiger bürokratischer Belastungen befreit', so Schulz weiter. 'Die Politik muss einen Paradigmenwechsel vornehmen und mehr Vertrauen in die Arbeit der Pflegeunternehmen setzen.' Das schaffe den notwendigen unternehmerischen Entscheidungsspielraum für Qualität. Schulz: 'Aus unserer Sicht wird durch mehr Vertrauen das für die weitere Entwicklung der Pflegeversicherung notwendige Potential an unternehmerischer Eigeninitiative freigesetzt.' 'Alle für die Pflege relevanten Gesetze und Verordnungen gehören auf den Prüfstand. Wir brauchen einen Bürokratie-TÜV', sagt Schulz. Die Bürokratiekosten neuer Gesetze und Verordnungen müssten verpflichtend mit in die Gesetze und Verordnungen aufgenommen werden, so dass deren wirtschaftliche Folgen klar sind. Darüber hinaus seien im SGB XI die Wirtschaftlichkeitsprüfungen, die Leistungs- und Qualitätsvereinbarung, der Leistungs- und Qualitätsnachweis wie auch der Pflegeheimvergleich sofort zu streichen, da der Schutz der Pflegebedürftigen bereits durch Prüfinstanzen wie die Heimaufsicht gewährleistet werde. 'Wir brauchen qualitätsorientierte sachgerechte Rahmenbedingungen etwa in der Personalausstattung. Für die geforderten Leistungen müssen auch die finanziellen Mittel und die unternehmerische Freiheit bereitgestellt werden. Die künftige Bundesregierung ist gefordert, die notwendigen Instrumente für einen fairen Wettbewerb zu schaffen', betont Schulz. Auch müsse eine unterschiedliche Preisgestaltung für Pflegebedürftige der gleichen Pflegestufe ermöglicht werden, wenn diese über den normalen Leistungsbedarf hinaus zusätzliche Leistungen wünschen, so Schulz. 'Im Wesentlichen legten bislang die von leeren Haushaltskassen geprägten Sozialhilfeträger und Pflegekassen die Preise für Pflegeleistungen fest. Dieses staatlich regulierte Preisfestlegungssystem gehört abgeschafft.' Wesentliche Felder für die Erneuerung der Rahmenbedingungen sieht der VDAB auch in einer neuen Prüfstruktur, einer neuen Ausrichtung der Begutachtung von Pflegebedürftigkeit sowie in einer Neustrukturierung der Vergütungen umgestellt auf einen heimindividuellen Basispflegesatz. Kontakt: Verband Deutscher Alten- und Behindertenhilfe e.V. (VDAB) Im Teelbruch 132 45219 Essen Tel.: 02054 / 95 78 – 0 Fax: 02054 / 95 78 – 40 www.vdab.de info@vdab.de Ansprechpartnerin: Nicole Meermann Pressereferentin Tel.: 02054 / 95 78 – 15 Fax: 02054 / 95 78 – 40 nicole.meermann@vdab.de
 
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Details zum Artikel

Kategorie:Wirtschaft
Sprache/Land: Deutschland
Stadt:Gleichen Kreis Göttingen
Autor:Verband Deutscher Alten- und Behindertenhilfe e.V. pressrelations
Webseite:Link
 
 

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