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Krebsmedikament ZK-EPO wird in zwei neuen Phase-II-Studien in Nordamerika geprüft

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Krebsmedikament ZK-EPO wird in zwei neuen Phase-II-Studien in Nordamerika geprüft (Gesundheit)

Krebsmedikament ZK-EPO wird in zwei neuen Phase-II-Studien in Nordamerika geprüft

Krebsmedikament ZK-EPO wird in zwei neuen Phase-II-Studien in Nordamerika geprüft

Krebsmedikament ZK-EPO wird in zwei neuen Phase-II-Studien in Nordamerika geprüft


Krebsmedikament ZK-EPO wird in zwei neuen Phase-II-Studien in Nordamerika geprüft Berlin, 23. Mai 2006 - Die Schering AG (FSE: SCH, NYSE: SHR) gab heute den Beginn von zwei neuen klinischen Phase-II-Studien in den Vereinigten Staaten und Kanada bekannt. In den Studien wird das neuartige Epothilon ZK-EPO zur Behandlung des metastasierenden Brustkrebses und des wieder auftretenden Eierstockkrebses untersucht. Die klinischen Studien dienen dem Wirksamkeitsnachweis und ermitteln Ansprechraten der genannten Krebsarten auf ZK-EPO.

ZK-EPO ist ein neuartiges Epothilon, dessen Molekülstruktur gezielt entwickelt wurde, um Nachteile anderer Mikrotubuli-Stabilisatoren auszugleichen. Bei der Entwicklung der Substanz war es Ziel, eine hohe Wirksamkeit der Verbindung mit einem breiten therapeutischen Fenster zu kombinieren.

'Mit der Entwicklung dieser breit angelegten und umfassenden klinischen Phase-II-Studien engagiert sich Schering für die vollständige Erforschung des Potentials von ZK-EPO', sagte Peter Zündorf, Leiter Onkologie des Schering Konzerns. 'Aufgrund der bisher vorliegenden Ergebnisse sind wir der Auffassung, dass ZK-EPO eine wichtige Behandlungsoption für Krebspatienten werden könnte.'

Für die offene Phase-II-Studie bei metastasierendem Mammakarzinom werden Patientinnen in etwa 20 Studienzentren in den Vereinigten Staaten und Kanada rekrutiert. ZK-EPO wird in dreiwöchigen Intervallen solchen Patientinnen verabreicht, die zuvor mit bis zu drei unterschiedlichen Chemotherapien behandelt wurden. Dazu gehören Behandlungen mit Taxanen und Anthrazyklin-basierte Chemotherapien – entweder in Kombination oder einzeln.

In die zweite Phase-I/II-Studie mit ZK-EPO in Kombination mit Carboplatin sollen Patientinnen mit wieder auftretendem Eierstockkrebs nach einer Erstlinien-Therapie mit einer platinhaltigen Chemotherapie aufgenommen werden. Diese Studie wird in bis zu 30 Zentren in den Vereinigten Staaten und Kanada durchgeführt werden.

Zur Zeit sind zwei weitere Studien, die in Nordamerika durchgeführt werden sollen, in Vorbereitung. Der Start dieser Studien ist für das 2. Halbjahr 2006 geplant.

Weitere Phase-II-Studien laufen derzeit in Europa; in diesen Studien wird ZK-EPO bei nicht-kleinzelligem Lungen-, kleinzelligem Lungen-, Brust- und Eierstockkrebs geprüft. Die Studie zum kleinzelligen Lungenkrebs wurde vor kurzem in Deutschland begonnen. ZK-EPO wird hierbei in Erstbehandlung als Monotherapie untersucht.

Eine Phase-I-Studie in verschiedenen Tumorindikationen findet derzeit in Japan statt.

Weitere Informationen über ZK-EPO

ZK-EPO ist ein neuartiges Epothilon, dessen Molekülstruktur gezielt entwickelt wurde, um Nachteile anderer Mikrotubuli-Stabilisatoren auszugleichen. Bei der Entwicklung der Substanz war es Ziel, eine hohe Wirksamkeit der Verbindung mit einem breiten therapeutischen Fenster zu kombinieren. ZK-EPO ist signifikant wirksam in einer Vielzahl von Tumormodellen in-vivo und in-vitro. Dazu gehören Modelle, die mehrfachresistente Tumoren, die auch nicht auf Taxane oder Anthrazykline ansprechen, untersuchten.

Erste klinische Daten zu ZK-EPO wurden auf der 41. Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology (ASCO) im Frühjahr 2005 vorgestellt. Daten aus der ersten Phase-I-Studie belegen das günstige Sicherheitsprofil von ZK-EPO. Dosisabhängige periphere sensorische Neuropathie (gekennzeichnet durch Kribbelgefühl, Sensibilitätsstörungen und Schmerzen vor allem in den Armen, Händen und Beinen) war die häufigste unerwünschte Nebenwirkung in einer Patientengruppe, die vor Studieneintritt eine neurotoxische Chemotherapie erhalten hatte. Darüber hinaus wurde eine Anti-Tumoraktivität bei verschiedenen soliden Tumoren festgestellt.

Die Schering AG ist ein forschendes Pharma-Unternehmen, das seine Aktivitäten auf vier Geschäftsfelder konzentriert: Gynäkologie Andrologie, Onkologie, Diagnostische Bildgebung sowie Spezial-Therapeutika für schwere Krankheiten. Schering setzt auf Innovationen und will mit neuartigen Produkten als Global Player in speziellen Märkten weltweit führend sein. Mit eigener F E-Infrastruktur, verstärkt durch ein weltweites Netzwerk von externen Partnern, wird eine Erfolg versprechende Produkt-Pipeline sichergestellt. In der Onkologie nimmt Schering mit einer Vielzahl von Therapieoptionen zur Behandlung von Leukämien, Lymphomen sowie soliden Tumoren eine führende Rolle ein. Schering ist mit seinem viel versprechenden F E-Portfolio sytemisch wirkender und zielgerichteter Tumormedikamente hervorragend aufgestellt, um Patienten mit Krebs innovative Therapieoptionen anbieten zu können. Mit neuen Ideen leistet Schering einen anerkannten Beitrag zum medizinischen Fortschritt und will die Lebensqualität der Menschen verbessern: making medicine work



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Gesundheit
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Deutschland
Leinzell (Baden-Württemberg) Informationen zu Leinzell
Urheber des Artikels
Schering AG
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