Aulandschaft im Wadrilltal dauerhaft unter Schutz gestellt - Energie und Umwelt - EURIP News

Aulandschaft im Wadrilltal dauerhaft unter Schutz ... 

 
 
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Aulandschaft im Wadrilltal dauerhaft unter Schutz ...

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Beitrag aus dem Bereich Energie und Umwelt vom 2006-01-06 13:49:19
Aulandschaft im Wadrilltal dauerhaft unter Schutz gestellt
 
Aulandschaft im Wadrilltal dauerhaft unter Schutz gestellt Die Gemeinde Wadern ist um ein neues Naturschutzgebiet reicher: Das Umweltministerium für hat jetzt eine 152 Hektar große Fläche, die zwischen Gehweiler, Wedern und Wadern-Mitte liegt, als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Die entsprechende Verordnung tritt die mit ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt des Saarlandes im Dezember in Kraft. Mit der Ausweisung des Naturschutzgebietes 'Wadrill bei Wedern' wächst die Gesamtfläche der mittlerweile [...]
 
Aulandschaft im Wadrilltal dauerhaft unter Schutz gestellt


Aulandschaft im Wadrilltal dauerhaft unter Schutz gestellt Die Gemeinde Wadern ist um ein neues Naturschutzgebiet reicher: Das Umweltministerium für hat jetzt eine 152 Hektar große Fläche, die zwischen Gehweiler, Wedern und Wadern-Mitte liegt, als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Die entsprechende Verordnung tritt die mit ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt des Saarlandes im Dezember in Kraft. Mit der Ausweisung des Naturschutzgebietes 'Wadrill bei Wedern' wächst die Gesamtfläche der mittlerweile nun 107 saarländischen Naturschutzgebiete auf insgesamt 9 560 Hektar an. Das entspricht einem Anteil von 3,7 Prozent der Landesfläche. Ziel der Ausweisung als Naturschutzgebiet ist es, die Auefläche der Wadrill , die schon als Vogelschutzgebiet und als FFH-Gebiet an die EU gemeldet ist, dauerhaft unter Schutz zu stellen. Als Lebensraum wiesenbrütenden Vogelarten wie Bekassine, Wiesenpieper, Schwarzkehlchen und Braunkehlchen nimmt das Gebiet eine herausragende Stellung ein. Als Schutzzweck des Naturschutzgebietes gilt vor allem die Erhaltung und Pflege der Wadrillaue und die Förderung ihrer naturverträglichen Nutzung. Hierzu gehören neben den artenreichen Mähwiesen und Viehweiden, dem Bachsystem aus der Wadrill und ihren naturbelassenen Nebenbächen auch die weit verzweigten Be- und Entwässerungsgräben. Neben ihrem Wert als genutztes Grünland und als Lebensraum auetypischer Tier- und Pflanzenarten erfüllt die Wiesenlandschaft der Wadrillaue wichtige Funktionen zur Hochwasserretention, für den Grundwasserschutz, für die Frischluftzufuhr von Wadern und für die Naherholung der Menschen. In der Begründung für die Ausweisung der Wiesenlandschaft weist das Umweltministerium auf die besondere Schutzwürdigkeit der Aue hin: Selten gewordene Lebensraumtypen wie Borstgrasrasenflächen, Pfeifengras-wiesen, feuchte Hochstaudenflure, magere Flachland-Mähwiesen, krautige Ufersäume und Auenwälder sind hier zu finden. Bei den Pflanzenvorkommen sind insbesondere das breitblättrige und das kleine Knabenkraut sowie das schmalblättrige Wollgras zu nennen. Auch das Vorkommen von einer Vielzahl seltener Tierarten wie Haselmaus, Eisvogel, Wasseramsel, Kleinem Feuerfalter, Gelbbauchunke und Neunauge sind als Besonderheiten dieses Naturschutzgebietes zu nennen. Die Regelungen der Verordnung beinhalten einen Schutz des Gebietes vor Eingriffen und nachteiligen Veränderungen. Die im Gebiet bestehenden Nutzungen können weitestgehend erhalten bleiben und haben Bestandsschutz. Das gilt besonders für die landwirtschaftliche Nutzung der Wiesen, die für die Pflege und zur Biotoperhaltung der Wiesen unverzichtbar ist und deshalb gefördert werden soll. Auch die bisherigen Regelungen für die Jagd bleiben im künftigen Naturschutzgebiet erhalten. Die Ausübung der Jagd bleibt daher gemäß der Bestimmungen des Saarländischen Jagdgesetzes zulässig. Der Bachabschnitt im Kerbtal, das sich zwischen der saarländisch-rheinland-pfälzischen Landesgrenze und Wadrill erstreckt, wurde bereits vor einigen Jahren als Naturnahes Gewässer ausgewiesen und unterliegt somit bereits dem pauschalen Biotopschutz. Auch auf rheinland-pfälzischer Seite ist der Oberlauf der Wadrill bis zur Landesgrenze als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Rückfragen zum Inhalt unter mailto:presseUmwelt@saarland.deRückfragen bei techn. Problemen unter mailto:prdAdmin@lff.saarland.de
 
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Details zum Artikel

Kategorie:Energie und Umwelt
Sprache/Land: Deutschland
Stadt:Ehweiler
Autor:Ministerium für Umwelt des Saarlandes pressrelations
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