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Ford schickt starken, international besetzten Fahrerkader in das 24-Stunden-Rennen von Le Mans

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Ford schickt starken, international besetzten Fahrerkader in das 24-Stunden-Rennen von Le Mans (Auto und Verkehr)

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Ford schickt starken, international besetzten Fahrerkader in das 24-Stunden-Rennen von Le Mans

Dearborn/Köln (ots) -

- Sébastien Bourdais, Scott Dixon, Billy Johnson und Harry Tincknell
verstärken die Werksfahrer von Ford aus der Langstrecken-WM
(WEC) und IMSA-Serie
- Bourdais und Dixon gehen bereits am kommenden Wochenende bei den 12
Stunden von Sebring für Ford an den Start
- Johnson und Tincknell bereiten sich bei den WEC-Rennen in
Silverstone und Spa-Francorchamps auf das 24-Stunden-Abenteuer von
Le Mans vor
- Zu den Stammpiloten von Ford gehören auch in Le Mans die beiden
Deutschen Stefan Mücke (Berlin) und Dirk Müller (Braubach)

Ford Chip Ganassi Racing kehrt 50 Jahre nach dem legendären Sieg
des Ford GT40 mit einem internationalen Aufgebot hochtalentierter
Rennfahrer zu den berühmten 24 Stunden von Le Mans zurück, zu dem
auch die beiden deutschen Profis Stefan Mücke (Berlin) und Dirk
Müller (Braubach) zählen. Jeder der insgesamt vier Ford GT wird von
einem Trio pilotiert. Der französische Langstreckenklassiker findet
in diesem Jahr vom 18. bis 19. Juni statt.

In dem innovativen Mittelmotor-Rennwagen mit der Startnummer 66
nimmt neben dem 34-jährigen Mücke - der als Werksfahrer von Ford auch
die diesjährige Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC (World Endurance
Championship) bestreitet - und dem Franzosen Olivier Pla (34) der
US-Amerikaner Billy Johnson (29) Platz. In der Nummer 67 gesellt sich
zu Marino Franchitti (Schottland, 37) und Andy Priaulx (Guernsey, 42)
der 24-jährige Harry Tincknell (England) hinzu.

Den Ford GT mit der Nummer 68 teilen sich Müller (40) - der für
das Blaue Oval sonst in der IMSA WeatherTech-Serie an den Start geht
- und der US-Amerikaner Joey Hand (37) mit dem ehemaligen Formel
1-Piloten und vierfachen ChampCar-Meister Sébastien Bourdais (37),
für den Le Mans ein Heimspiel ist. Im vom stärksten
EcoBoost-Turbobenziner von Ford angetriebenen Flügeltürer mit der
Startnummer 69 wird Scott Dixon (Neuseeland, 25) die Stammpiloten
Richard Westbrook (England, 40) und Ryan Briscoe (Australien, 34)
verstärken.

"Für unsere Rückkehr nach Le Mans haben wir einen unheimlich
starken Fahrerkader zusammengestellt", freut sich Raj Nair, Leitender
Vizepräsident und Technischer Direktor der globalen
Produktentwicklung von Ford. "Alle zwölf vereinen pures Talent mit
großer Erfahrung. Gemeinsam arbeiten wir hochkonzentriert daran, ein
neues Kapitel in der erfolgreichen Le Mans-Geschichte unserer Marke
zu schreiben."

Harry Tincknell kann bereits Le Mans-Erfolge vorweisen: 2014
gewann der Twen bei seinem erst vierten Start in einem Prototypen
gleich die LMP2-Kategorie. Zur Vorbereitung auf das 24-Stunden-Rennen
gehört er auch für die ersten beiden WEC-Saisonläufen zum
Fahreraufgebot von Ford. "Mit 24 bereits mit dem Werksteam von Ford
in Le Mans starten zu dürfen, 50 Jahre nach dem berühmten
Dreifachsieg der Marke bei diesem Klassiker, ist etwas ganz
Besonderes", betont der Engländer. "Ford blickt auf eine tolle
Historie bei dem Langstreckenrennen zurück. Gemeinsam mit diesem Team
und am Steuer dieses Autos können wir diese Erfolgsgeschichte
hoffentlich fortschreiben. Auf jeden Fall freue ich mich bereits
darauf, den spannenden Zweikampf mit Ferrari von damals wieder
aufleben zu lassen - aber auch die übrigen Werksteams in der
LMGT-Klasse werden uns nichts schenken. In unserem Team herrscht
enorme Begeisterung und große Zuversicht, jeder freut sich auf die
Rückkehr nach Le Mans. Ich bin sehr stolz, hiervon ein Teil sein zu
dürfen."

Billy Johnson gehört zu den erfolgreichsten Fahrern der IMSA
Continental Tire Sportscar Challenge. Aktuell geht der Amerikaner mit
einem Ford Shelby GT350R-C Mustang an den Start. "Die Historie von
Ford auf dem ,Circuit des 24 Heures' zählt zu den großartigsten
Motorsportgeschichten aller Zeiten", so der Le Mans-Debütant. "Ein
halbes Jahrhundert nach dem ersten Sieg auf diese Strecke
zurückzukehren, ist ein ebenso bedeutungsvolles wie ehrgeiziges
Projekt. Ich habe schon viele Rennen für Ford gewonnen und nahm an
der Entwicklung des neuen Ford GT teil. Doch dieses Auto auch bei den
24 Stunden von Le Mans pilotieren zu dürfen, ist eine wahnsinnige
Ehre. Wie sein berühmter Vorgänger wurde auch dieser fantastische
Rennwagen speziell dafür konzipiert, den französischen
Langstreckenklassiker zu gewinnen. Entsprechend viel Spaß macht es,
ihn zu fahren."

Motorsport-Tausendsassa Sébastien Bourdais hat den neuen Ford GT
nicht nur getestet, sondern an der Seite von Müller und Hand bei den
24 Stunden von Daytona bereits im Rennen bewegt. "Le Mans liegt mir
unheimlich am Herzen", gesteht der Franzose. "Ich bin in Rufweite der
Strecke aufgewachsen und war bereits zehnmal als Lokalmatador bei den
,24 Stunden' am Start. Auch wenn die Erfolge von Ford in Le Mans
schon lange zurückliegen, vergessen haben die Leute diese Historie
nie. Entsprechend groß ist die Vorfreude auf das Comeback der Marke.
Aber jetzt müssen wir uns der neuen Herausforderung und starken
Gegnern stellen. Vielleicht gelingt es uns und die Erfolgsgeschichte
wiederholt sich."

Ebenso wie Bourdais ist auch Scott Dixon am kommenden Wochenende
für Ford bei den 12 Stunden von Sebring mit von der Partie. "In Le
Mans bin ich noch einmal ,Rookie', denn bei diesem aufregenden
Klassiker bin ich tatsächlich noch nie gefahren", so der "Kiwi".
"Mein Debüt am Steuer des Ford GT feiern zu dürfen, ist natürlich ein
Traum - ich kann es kaum abwarten, dass es endlich losgeht. Ich habe
das Auto bereits getestet und weiß deshalb, dass wir hervorragend
vorbereitet sind. Es erfüllt mich mit Stolz, dass ich ein Teil dieser
Geschichte sein darf."

"Nicht nur als Teambesitzer, sondern auch ganz persönlich bin ich
total begeistert, in diesem Jahr in Le Mans an den Start zu gehen",
erläutert Chip Ganassi. "1987 war das einzige Jahr, in dem ich selbst
als Fahrer teilgenommen habe - seither wollte ich schon immer zu
diesem faszinierenden Rennen zurückkehren. Dass es nun gemeinsam mit
Ford und dem neuen Ford GT klappt, macht es für mich nochmals
spezieller. Das Fahreraufgebot, das wir zusammenstellen konnte,
strotzt nur so vor Talent. Auch aus diesem Grunde freue ich mich sehr
auf Le Mans."

Ford-Werke GmbH

Die Ford-Werke GmbH ist ein deutsches Automobilunternehmen mit
Sitz in Köln. Das Unternehmen beschäftigt an den Standorten Köln und
Saarlouis mehr als 24.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Seit der
Gründung des Unternehmens im Jahr 1925 wurden mehr als 40 Millionen
Fahrzeuge produziert. Für weitere Informationen zu den Produkten von
Ford besuchen Sie bitte www.ford.de
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