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Schnappauf: Bei Wildvögeln bisher kein H5N1-Virus nachgewiesen

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Schnappauf: Bei Wildvögeln bisher kein H5N1-Virus nachgewiesen (Energie und Umwelt)

Schnappauf: Bei Wildvögeln bisher kein H5N1-Virus nachgewiesen

Schnappauf: Bei Wildvögeln bisher kein H5N1-Virus nachgewiesen

Schnappauf: Bei Wildvögeln bisher kein H5N1-Virus nachgewiesen


Schnappauf: Bei Wildvögeln bisher kein H5N1-Virus nachgewiesen 'Virologisches High-Tech-Labor nimmt voraussichtlich Ende 2006 Betrieb auf' Die Untersuchung von Wildvögeln in Bayern hat bisher keinen Hinweis auf das gefährliche Vogelgrippe-Virus H5N1 ergeben. Dies betonte heute Bayerns Gesundheits- und Verbraucherschutzminister Werner Schnappauf in Oberschleißheim nach der 1000. Probenahme an einem Wildvogel. Schnappauf: 'Durch das konsequente bayerische Vogelmonitoring kann ein eingeschlepptes Virus schneller entdeckt und so die Reaktionszeit für die Virusbekämpfung erheblich beschleunigt werden. Auch wenn es bisher keinerlei Anhaltspunkte für ein Einschleppen gibt, bleibt Bayern weiterhin wachsam'. Veterinärbehörden, Jäger und ehrenamtliche Vogelbeobachter achten daher gezielt auf verendete Wildvögel. In diesem Zusammenhang kündigte Schnappauf an, die Untersuchungsmethoden und -möglichkeiten im Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit weiter auszubauen. Das Gesundheitsministerium habe 330.000 Euro zur Verfügung gestellt, um als erstes Bundesland modernste Verfahren zur Virenuntersuchung einzurichten, die bisher nur im nationalen Referenzlabor des Friedrich-Löffler-Instituts existieren. Dadurch sind die Weichen gestellt, dass die bayerischen Proben künftig noch schneller und mit hochpräziser Technik untersucht werden können. Das virologische High-Tech-Labor soll Schnappauf zufolge voraussichtlich Ende 2006 den Betrieb aufnehmen. Insgesamt hat das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit Schnappauf zufolge seit Anfang Oktober bereits über 1700 Proben genommen, davon 1000 Wildvogel- und rund 700 Hausgeflügel-Proben. Ein Großteil der Wildvogelproben wird in Zusammenarbeit mit den Jägern gewonnen. Diese nehmen Schleimhaut-Proben bei Wildvögeln, die bei der üblichen Jagd erlegt wurden. Bei 47 der untersuchten Wildvogel-Proben wurde im Rahmen eines Schnelltests ein sog. Influenza-A-Virus festgestellt. Jedoch ergaben sich nach den bislang vorliegenden Ergebnissen weiterergehender Untersuchungen keine Anhaltspunkte für den aggressiven Subtyp H5N1. Bei den Hausgeflügel-Proben ergaben sich keine Hinweise auf ein Influenza-A-Virus. Das Influenza-A-Virus ist weltweit verbreitet und kommt in unterschiedlich gefährlichen Unter-Arten vor. Die genaue Bestimmung führt deutschlandweit das Friedrich-Löffler-Institut durch. 'Bei den Untersuchungen wurden bisher glücklicherweise nur schon in der Vergangenheit übliche und weit weniger gefährliche Virus-Arten festgestellt. Dennoch kann ein Einschleppen des H5N1-Virus auch weiterhin nicht ausgeschlossen werden. Die umfassenden bayerischen Vorsorgemaßnahmen gegen die Vogelgrippe laufen deshalb unvermindert weiter', so Schnappauf. Bei der Vogelgrippe handelt es sich um eine Tierkrankheit. Eine Übertragung auf den Menschen ist nur bei langem und intensivem Kontakt mit Geflügel erfolgt. Die wenigen Einzelfälle in Asien gehen auf die dort grundlegend anderen Lebensbedingungen zurück, da Menschen und Geflügel oftmals auf engstem Raum zusammen leben. Generell sollte aber beim Umgang mit Tieren und vor allem bei Vogelkot auf die bestmögliche Hygiene geachtet werden. Eine Übertragung des Vogelgrippe-Virus von Mensch zu Mensch wurde bisher in keinem Fall nachgewiesen. Weitere Informationen unter: http://www.tiergesundheit.bayern.de Weitere Informationen: http://www.gesundheit.bayern.de© Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz - www.stmugv.bayern.de
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Kategorie
Energie und Umwelt
Lokaler Bezug des Artikels
Deutschland
Oberschleißheim (Bayern) Informationen zu Oberschleißheim
Urheber des Artikels
Bayerisches Staatsministerium für Umwelt (StMUGV)
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