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Gefahren der Vogelgrippe  Gefahren der Vogelgrippe
Gefahren der Vogelgrippe

Gefahren der Vogelgrippe

 
Schwäne auf Rügen

Die Vogelgrippe oder auch Geflügelpest ist eine Viruskrankheit, die sich unter Geflügel schnell ausbreiten kann. Jedoch besteht die Gefahr, dass sich die Viren der Vogelgrippe mit menschlichen Grippeviren kreuzen und die so entstehenden neuen Viren wie eine gewöhnliche Grippe übertragen werden können. Diese Viren wären damit äußerst gefährlich und es könnte zu einer weltweiten Epidemie (Pandemie) kommen. Eine Kreuzung der Viren ist möglich, wenn ein Mensch gleichzeitig von einer menschlichen Grippe und einer Vogelgrippe befallen wird.

 
 
 

Was ist die Vogelgrippe?



Die Vogelgrippe oder auch Geflügelpest ist eine Viruskrankheit, die sich unter Geflügel schnell ausbreiten kann. Die Grippe basiert auf hoch ansteckenden Influenza A-Viren der Subtypen H5 oder H7.

Nicht alle Influenza-Viren sind für Mensch und Tier gleichermaßen ansteckend. Menschen werden in der Regel von Influenza-B-Viren oder von Influenza A-Viren der Subtypen H1N1 und H3N2 befallen, die Vogelgrippe durch Influenza A-Viren der Subtypen H5 und H7 übertragen. Jedoch besteht die Gefahr, dass sich die Viren der Vogelgrippe mit menschlichen Grippeviren kreuzen und die so entstehenden neuen Viren wie eine gewöhnliche Grippe übertragen werden können. Diese Viren wären damit äußerst gefährlich und es könnte zu einer weltweiten Epidemie (Pandemie) kommen. Eine Kreuzung der Viren ist möglich, wenn ein Mensch gleichzeitig von einer menschlichen Grippe und einer Vogelgrippe befallen wird.

Wenn der Mensch als "Virusmischer" wird, könnte das H5N1 Virus Gene eines menschlichen Grippevirus übernehmen und so direkt von Mensch zu Mensch springen. Dies wäre das schlimmste Szenario und würde tausenden Meschen weltweit das Leben kosten.



Risiken für den Menschen



Die Vogelgrippe kann nachweisslich auf den Menschen übertragen werden. Ein Erkrankung des Menschen am A/HSN1-Virus ist zwar selten, jedoch ist die Sterberate im Fall einer Erkrankung sehr hoch. Intensiver Kontakt mit infizierten Tieren und deren Körperflüssigkeiten oder Kot können zu einer Infektion führen.

Einen Impfstoff gibt es zur Zeit noch nicht, obwohl intesiv an einem zuverlässigen Schutz geforscht und entwickelt wird. Rund sechs Monate wird es dauern, bis ein neuer Impfstoff entwickelt ist, schätzt die WHO. Herkömmliche Medikamente gegen Grippe wie zum Beispiel Tamiflu bieten noch keinen zuverlässigen Schutz gegen den Virus.

Wenn man keinen engen Kontakt mit Geflügel hat, reicht jedoch nach einem Aufenthalt in der Natur ein gründliches Wäschen der Hände. Tot aufgefundene Tiere sollten nicht angefasst werden, besser ist es, die Feuerwehr anzurufen und diese über den Fund zu informieren.



Risiken für Haustiere



Haustiere sollen während einer möglichen Ansteckungsgefahr nur noch angeleihnt ausgeführt werden. Bei Katzen besteht ein höheren Risiko, da sie gerne Vögel jagen und sich bei Verzehr Ihrer Beute anstecken könnten.



Die Vogelgrippe in Deutschland



Am 14. Februar 2006 wurde das Virus bei tot aufgefundenen Höckerschwänen auf der Urlaubsinsel Rügen nachgewiesen.
Umgehend wurde im Umkreis der Fundstelle ein Sperrbezirk eingerichtet und Stallpflicht sowie ein Transportverbot für Geflügel angeordnet. Die Insel Rügen wurde zum Beobachtungsgebiet erklärt.



Massnahmen gegen die Vogelgrippe



Wenn die Geflügelpest nachweisslich aussgebrochen ist, hilft nur ein massenhaftes Schlachten von dem infizierten Federvieh, um weitere Ansteckungen zu verhindern.


Weiterführende Links


 
 Schwäne auf Rügen
 Schwäne auf Rügen
 
 Der Virus unter dem Mikroskop
 Der Virus unter dem Mikroskop
 
   
Author: unbekannt
 
 
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