
Roels fordert enge Zusammenarbeit bei Realisierung...
Beitrag aus dem Bereich Energie und Umwelt vom 2006-09-21 06:28:05
Roels fordert enge Zusammenarbeit bei Realisierung eines emissionsfreien Kraftwerks
Roels fordert enge Zusammenarbeit bei Realisierung eines emissionsfreien Kraftwerks Der Vorstandsvorsitzende unterstreicht regulatorische Rahmenbedingungen und öffentliche Wahrnehmung als Schlüssel zur Investitionsplanung Industrie und Politik müssen ihren Beitrag leisten Harry Roels, Vorstandsvorsitzender der RWE AG, präsentierte heute auf der Hauptversammlung der ZEP (European Technology Platform for Zero Emission Fossil Fuel Power Plant) der Europäischen Kommission die Investitionspläne des E [...]
Roels fordert enge Zusammenarbeit bei Realisierung eines emissionsfreien Kraftwerks
Roels fordert enge Zusammenarbeit bei Realisierung eines emissionsfreien Kraftwerks Der Vorstandsvorsitzende unterstreicht regulatorische Rahmenbedingungen und öffentliche Wahrnehmung als Schlüssel zur Investitionsplanung
Industrie und Politik müssen ihren Beitrag leisten
Harry Roels, Vorstandsvorsitzender der RWE AG, präsentierte heute auf der Hauptversammlung der ZEP (European Technology Platform for Zero Emission Fossil Fuel Power Plant) der Europäischen Kommission die Investitionspläne des Essener Konzerns in Höhe von 1 Mrd. € zum Bau des ersten emissionsfreien Großkraftwerks.
Bei dem Treffen waren Umwelt-Kommissar Stavros Dimas, hochrangige Vertreter des Europäischen Parlaments und des Ministerrats sowie Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Nichtregierungs-organisationen und Mitglieder der ZEP anwesend. Ziel der ZEP ist, in den nächsten 20 Jahren eine umweltfreundliche Methode zur Verstromung fossiler Energieträger aufzuzeigen.
Roels erläuterte: 'Wenn wir den Klimaschutz ernst nehmen, müssen wir uns auf den Einsatz fossiler Energieträger konzentrieren. Hier liegt das größte Potenzial zur Verringerung von CO2-Emmissionen. Bei RWE machen wir dies daher zum Schwerpunkt unserer Klimaschutzbemühungen'. Die effiziente Nutzung von Stein- und Braunkohle sei der Schlüssel zu einer sicheren, umweltfreundlichen und wettbewerbsfähigen Energieversorgung.
Roels erläuterte der ZEP-Hauptversammlung die Pläne von RWE für den Bau des weltweit ersten Großkraftwerks mit integrierter Kohlevergasung sowie CO2-Abtrennung und Speicherung. Das Kohlekraftwerk mit einer voraussichtlichen Bruttoleistung von rund 450 MW soll 2014 ans Netz gehen, unter der Voraussetzung, dass Planung und Umsetzung problemlos verlaufen. Die Entscheidung, ob Stein- oder Braunkohle als Hauptenergieträger im CO2-freien Kraftwerk zum Einsatz kommen wird, fällt 2007.
'Dieses Ziel erreichen wir nur, wenn Politiker und Regulierungsbehörden uns die notwendige Unterstützung geben', sagte Roels, der dazu aufrief, die bestehenden Rechtsverordnungen für die Bereiche Wasser und Abfall auf ihre Eignung für ein derart anspruchsvolles Projekt zu prüfen. Entwicklung und Betrieb eines emissionsfreien Kraftwerkes brauchen die enge Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Unternehmen und Politikern, wenn es um die öffentliche Wahrnehmung und das regulatorische Umfeld geht. 'RWE ist eine große Verpflichtung eingegangen, die technischen Herausforderungen zu meistern, die mit einem solch ambitionierten Projekt einhergehen', unterstrich Roels. RWE sei bereit, das benötigte Personal und die finanziellen Ressourcen einzusetzen und sei derzeit der einzige deutsche Energieversorger, der Expertise in den Bereichen Kraftwerke und Kohlevergasung mit dem Basis-Wissen zur CO2-Speicherung kombinieren könne. RWE rechnet damit, die Baugenehmigung für das Kraftwerk bis spätestens Anfang 2010 zu erhalten. Das Projekt steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Aufsichtsrats der RWE AG.
Roels unterstrich, dass die Unterstützung seitens der Öffentlichkeit für den Fortschritt der Pläne zum Bau des Kraftwerks von entscheidender Bedeutung sei. Er rief alle Beteiligten auf, die europäische Öffentlichkeit mit einzubeziehen, und ihr die Vorteile der Abtrennung und Speicherung von CO2 zu erklären. 'Alle Beteiligten profitieren von einem Dialog mit der Öffentlichkeit, bei dem die Entscheidungsfindungsprozesse des Kraftwerksprojektes transparent gemacht werden', sagte Roels.
Konzernkommunikation
RWE AG
Opernplatz 1
45128 Essen
Postfach 103061
45030 Essen
T +49(0)201/12-00
 | Details zum Artikel | |
|
| Kategorie: | Energie und Umwelt |
| Sprache/Land: | Deutschland |
| Stadt: | Speicher Eifel |
| Autor: | RWE Aktiengesellschaft |
| Webseite: | Link |
Südhessische Kommunen schließen mit HSE neue Konzessionsverträge fà ...
Südhessische Kommunen schließen mit HSE neue Konzessionsverträge für Strom und Erdgas ab Bürgermeister Leber: Zukunftssicherung für Region 21.11.2005: DARMSTADT (leu/ler/JHB) - 62 südhessische Städte und Gemeinden hatten die Konzessionen für das Strom- und Erdgasnetz ausgeschrieben - bis heute haben 58 Kommunen für die nächsten 20 Jahre neue Verträge mit der HEAG Südhessischen Energie AG (HSE) abgeschlossen oder entsprechende Beschlüsse herbei geführt. Die noch ausstehenden Entscheidungen werde [...]
Umweltminister Sander vergibt Umweltpreis 2005
Umweltminister Sander vergibt Umweltpreis 2005: Internationale Gärten e.V. - Göttingen, Trinkwasserwald e.V. und Schüler Christian Oberfranz für Wasser- und Bodenprojekte ausgezeichnet Ehrenpreis für Gerhard Intemann HANNOVER. Den mit insgesamt 10.000 Euro dotierten diesjährigen Umweltpreis der Niedersächsischen Umweltstiftung hat Umweltminister Hans-Heinrich Sander am (heutigen) Dienstag in Hannover verliehen. Der Preis wurde in diesem Jahr zum vierten Mal vergeben. Sander, Vorsitzender des Vo [...]
Umweltminister Sander vergibt Umweltpreis 2005
Umweltminister Sander vergibt Umweltpreis 2005: Internationale Gärten e.V. - Göttingen, Trinkwasserwald e.V. und Schüler Christian Oberfranz für Wasser- und Bodenprojekte ausgezeichnet Ehrenpreis für Gerhard Intemann HANNOVER. Den mit insgesamt 10.000 Euro dotierten diesjährigen Umweltpreis der Niedersächsischen Umweltstiftung hat Umweltminister Hans-Heinrich Sander am (heutigen) Dienstag in Hannover verliehen. Der Preis wurde in diesem Jahr zum vierten Mal vergeben. Sander, Vorsitzender des Vor [...]
Landesförderprogramm Geothermie - Förderbereiche festgelegt
Landesförderprogramm Geothermie - Förderbereiche festgelegt Mit drei Millionen Euro fördert die EnBW den Bau des Erdwärmekraftwerks in Bruchsal sowie die Installation von Erdwärme-Heizungen Karlsruhe. Die EnBW Energie Baden-Württemberg AG wird in Baden-Württemberg die Nutzung der Geothermie mit insgesamt drei Millionen Euro unterstützen. Nachdem die EnBW bereits im April dieses Jahres ihre grundsätzliche Förderung zugesagt hatte, hat die EnBW nun entschieden, wofür die Fördermittel eingesetzt w [...]
Hohe Akzeptanz von Windparks in der Nordseeküstenregion
Hohe Akzeptanz von Windparks in der Nordseeküstenregion Hochschule Bremerhaven veröffentlicht umfangreiche Befragung Bremerhaven - Die Hochschule Bremerhaven hat heute die Ergebnisse einer umfangreichen empirischen Untersuchung zur Akzeptanz von Windparks in elf Gemeinden der deutschen Nordseeküstenregion veröffentlicht. Die Studie zeigt, dass die Befragten im Durchschnitt Windparks nicht als störend und sogar als charakteristisch für die Küstenregion empfanden. Die Meinungen von Einheimischen [...]