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Geografie und Lage von Ettlingen
Die Stadt Ettlingen liegt im Bundesland Baden-Württemberg ca. 5 km südlich von Karlsruhe.
Geschichte von Ettlingen
Im ersten und zweiten Jahrhundert n. Chr. Besiedelung durch die Römer, zahlreiche Funde wie Göttersteine, Werkzeuge, Gefäße und Münzen belegen dies.
788:
Das erste geschriebene Zeugnis von Ettlingen, damals "Ediningom", findet sich in einer Schenkungsurkunde des Klosters Weißenburg im Elsaß.
965:
Das "Ediningom" genannte Dorf erhält von Kaiser Otto dem Großen das Marktrecht.
1192:
Der Markt Ettlingen wird durch Kaiser Heinrich VI, einem Sohn Barbarossas, zur Stadt erhoben.
1219:
Der badische Markgraf Hermann V wird Ettlingens Lehensherr, während anstelle der Weißenburger Abtei das badische Hauskloster Lichtental ab 1245 das Patronat für die Martinskirche übernimmt. Aus dem Ettlinger Stadtwappen verschwindet das Weißenburger Signum - der Peterschlüssel - und macht neben den badischen Farben gelb-rot dem weissen Turm auf blauem Grund Platz.
1452:
Zu den bereits vorhandenen Säge-, Öl- und Schleifmühlen errichtete Markgraf Jakob I. von Baden die erste Papiermühle in Baden. Mit ihr wurde ein Wirtschaftszweig gegründet, der Ettlingens Ruf als Papierherstellerstadt festigte.
1689:
Im Pfälzischen Erbfolgekrieg wurde die Stadt von Truppen des französischen Königs Ludwig XIV. fast völlig niedergebrannt. Alle Urkunden und Kirchenbücher verbrannten.
1727:
Markgräfin Sibylla Augusta wählt Ettlingen zu ihrem Witwensitz. Hofbaumeister Johann Michael Rohrer wird mit dem Wiederaufbau des Ettlinger Schlosses beauftragt. Rohrer gibt dem Südflügel barocke Züge, zieht zur Innengestaltung den Freskenmaler Lucca Antonio Colomba und den Stukkateur Donato Riccardo Retti heran und erweitert schließlich den bisherigen Schlosskomplex auf Markgräfin Sibyllas Wunsch durch eine Schlosskapelle. Geweiht wird die Kapelle dem soeben zur Ehre der Heiligen erhobenen Johannes Nepomuk, einem böhmischen Kleriker und Märtyrer, dem sich die Markgräfin nicht zuletzt aus landsmannschaftlichen Gründen (sie war in Schlackenwerth bei Karlsbad aufgewachsen) verbunden fühlt. Deshalb auch verpflichtet sie den besten Freskenmaler ihrer Zeit, den bayerischen Künstler Cosmas Damian Asam, damit er die Ettlinger Schlosskapelle mit Wandfresken und einem Kuppelgemälde nach dem Leben, Leiden und Sterben ihres Lieblingsheiligen schmücke. Asam bewältigt diese überaus großflächige Arbeit innerhalb von zehn Wochen im Sommer des Jahres 1732.
1737/1738:
Im gleichen Jahr, in dem durch den barocken Wiederaufbau des Kirchenschiffs die auf fränkische Zeit zurückgehende Martinskirche zu einem steinernen Schaubild aller abendländischen Bauformen wird, können die Ettlinger Bürger den Bau ihres neuen Rathauses beenden. Mit der schön gegliederten Fassade aus rotem Sandstein - entworfen von Johann Peter Ernst Rohrer, dem Bruder von Sibylla Augustas Hofbaumeister - dem trutzigen Turm und dessen ebenfalls barock gestalteter Turmhaube bildet es den architektonischen Kontrapunkt zur Martinskirche und gehört mit ihr zu den baulichen Wahrzeichen der Stadt.
1771:
Das katholische Geschlecht der Baden-Badener Markgrafen stirbt aus, Ettlingen kommt zur evangelischen Markgrafschaft Baden-Durlach.
1796:
"Schlacht von Malsch" bzw. "Bataille d'Ettlingen" - so die Bezeichnung auf dem Arc de Triomphe in Paris - bei der sich Erzherzog Karl von Österreich und der Franzosengeneral Moreau vor den Toren Ettlingens eine Schlacht liefern.
1805/1809:
Napoleon nimmt während seiner Feldzüge kurz Quartier im Ettlinger Schloss.
1848/1849:
Ettlingen stellt in der badischen Revolution einen bedeutenden Führer, Philipp Thiebauth, der nach dem Scheitern des Aufstandes für mehrere Jahre ins Exil geht.
1870/1871:
Nach dem deutsch-französischen Krieg setzt sich Ettlingens Aufwärtsentwicklung stetig fort. Maßgeblichen Anteil daran hat der zurückgekehrte Philipp Thiebauth, der ab 1870 mindestens dreimal hintereinander zum Bürgermeister der Stadt gewählt wird. In seine Ära fallen der Bau einer Wasserleitung und eines Schulhauses, der Ausbau der Unteroffiziersschule im Schloss sowie die Schaffung der Voraussetzung für den Bau der Albtalbahn, die ca. zehn Jahre nach seinem Tod 1897 in Betrieb genommen wird.
1927:
Anlässlich eines fälschlicherweise gefeierten Stadtjubiläums wird die heutige B3 als Umgehungsstraße eröffnet.
1948:
Der Leiter und Treuhänder der Ettlinger Maschinenfabrik - Hugo Rimmelspacher - wird Ettlinger Bürgermeister. In der Stadt leben 16.000 Einwohner.
1953:
Ettlingen besiegelt eine der ersten deutsch-französischen Städtepartnerschaften mit der Champagnerstadt Epernay.
1966:
Ettlingen wird zur Großen Kreisstadt erhoben.
1971:
Der belgische Badeort Middelkerke wird ebenfalls Partnerstadt Ettlingens.
1972/1974:
Im Zuge der Gemeindereform werden die Ortschaften Bruchhausen, Ettlingenweier, Oberweier, Schluttenbach, Schöllbronn und Spessart eingemeindet.
1975:
Beginn der europaweit anerkannten Ettlinger Stadtsanierung.
1979:
Im barocken Innenhof des Schlosses finden die ersten Aufführungen der Ettlinger Schlossfestspiele statt.
1980:
Das englische Clevedon wird Ettlingens dritte Partnerstadt.
1988:
Rechtzeitig zum Beginn der Landesgartenschau in Ettlingen wird die nach Plänen des Architekten Freiherr von Branca gebaute Schlossgartenhalle eingeweiht. Ende des Jahres erfolgt der offizielle Tunnelanschlag für den Wattkopftunnel.
1990:
Eine deutsch-deutsche Städtepartnerschaft zwischen Ettlingen und der Stadt Löbau in Sachsen wird beurkundet.
1992:
Die russische Stadt Gatschina wird fünfte Ettlinger Partnerstadt.
1994:
Der Wattkopftunnel wird eröffnet. Ettlingen richtet die Heimattage Baden-Württemberg aus.
1995:
Abzug der amerikanischen Soldaten aus der Rheinlandkaserne.
Neubau Rathaus II, Albarkaden.
1996:
Die Landeskunstwochen Baden-Württemberg finden unter dem Motto "KunstRaumStadt" in Ettlingen statt.
1997:
Im November wird die neu renovierte Stadthalle eröffnet.
1999:
Im Oktober finden die Landesliteraturtage in Ettlingen statt.
Ende des Jahres ist Ettlingen vom Orkan "Lothar" betroffen. Es entstehen schwerwiegende Schäden an Gebäuden, große Waldflächen werden total vernichtet.
2000:
Der Bismarckturm ist als Aussichtsturm zeitweilig wieder nutzbar. Die "neue" Stadt Ettlingen wird 25 Jahre alt. Orkan "Lothar" richtet immense Schäden im Ettlinger Stadtwald an. Auf dem ehemaligen Gelände der Rheinlandkaserne eröffnet das Kino.
2001:
Das umgebaute Albgaubad wird der Öffentlichkeit übergeben. Die Städtepartnerschaft mit Middelkerke wird 30 Jahre alt.
2002:
Entscheidungen über die Buhlsche Mühle und die Schleuse sind gefallen. Die Dorfgemeinschaft zwischen Fère Champenoise und Bruchhausen wird 40 Jahre alt.
2003:
Einer der ältesten Städtepartnerschaften des Landes - zwischen Ettlingen und Epernay - wird 50 Jahre alt. Bei den Wahlen zum Oberbürgermeister geht Frau Gabriela Büssemaker als Siegerin gegen den Amtsinhaber Josef Offele hervor.
2004:
Der Freundschaftsvertrag mit der italienischen Stadt Menfi wird unterzeichnet.
Bei den Gemeinderatswahlen ziehen erstmals zwei unabhängige Wählervereinigungen in den Gemeinderat ein.
Einwohner und Fläche von Ettlingen
In Ettlingen wohnen etwa 39000 auf 56 Quadratkilometern, was einer Bevölkerungsdichte von etwa 696 Menschen pro Quadratkilometer entspricht.
Kulturelles und Sehenswürdigkeiten in Ettlingen
Kulturelles aus Ettlingen wurden noch nicht angegeben.
Politik in Ettlingen
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Wirtschaft in Ettlingen
Informationen zur Wirtschaft von Ettlingen wurden noch nicht angegeben.
Arbeit und Bildung in Ettlingen
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Öffentliche Einrichtungen und Soziales
Informationen zu Öffentlichen Einrichtungen und Sozialem wurden noch nicht angegeben.
Sport in Ettlingen
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Religion in Ettlingen
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Persönlichkeiten aus Ettlingen
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Kurioses aus Ettlingen
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Die Umgebung von Ettlingen
Städte und Gemeinden in der näheren Umgebung von Ettlingen
Daten und Fakten
Postleitzahlen von Ettlingen
76255, 76256, 76257, 76258, 76259, 76260, 76261, 76262, 76263, 76269, 76270, 76271, 76272, 76273, 76275
Telefon-Vorwahlen von Ettlingen
07243
Autokennzeichen
In Ettlingen tragen die Autos ein Kennzeichen, das mit KA beginnt.
Sonstiges
Informative Weblinks
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